18. Mai 2020
Es darf leicht sein. Es bedeutet nicht, dass Du es Dir zu leicht machst. Es bedeutet nur, dass es fließen darf. Lass es fließen. Basta.


15 Januar 2020
Wenn ich nicht weiterkomme, hole ich mir manchmal Impulse von ganz zufälligen und scheinbar absolut willkürlichen Tätigkeiten oder Dingen. Ich orakel. Ich nehme mir meine Frage und schlage ein Buch auf, das gerade so bei mir rumschwirrt. Natürlich nicht irgendein Buch, sondern eines, von dem ich mir eine sinnvolle Antwort von erhoffe.

Ich: Was braucht das Projekt hier gerade? Ich habe so viel Motivation und trotzdem werde ich zurückgehalten, von mir selbst gehemmt und gestoppt. Was sehe ich nicht?

Ich nehme ein Buch - mal wieder Die Wolfsfrau von Clarissa Pinkola Estés. Augen zu und langsam zur Seite vortasten, Absatz unten rechts, Augen auf, Seite 395.

Buch: Das Thema dieses Märchens ist das Wiedergewinnen des Fokus, wenn man ihn verloren hat. Der Fokus ist zusammengesetzt aus Fühlen, Hören und einem Befolgen der Anweisungen der Seelen-Stimme. Viele Frauen sind hervorragende Fokussierer, aber wenn sie diese Fähigkeit verlieren, zerstreut sich alles in ihnen wie bei einem durchlöcherten Federbett, dessen Daunen unaufhaltbar in alle Winde fliegen. „Innere Sammlung“ ist das Losungswort bei Problemen, die durch das natürliche Auf und Ab der Energie verursacht werden, wie wir gleich sehen werden.

Das Märchen ist „Das Mädchen mit den Schwefelhölzer“. Aha. Welche Resonanz gibt es in mir?

Ich: Fokus setzen. Nicht alles auf einmal wollen: Videos, Podcast, Texte, Fotos, Illustrationen. Eins nach dem anderen. Und wie immer - mit dem Leichtesten anfangen. Das Schreiben. Alles andere darf später kommen. Und wieder: Warum so schnell? Warum so schwer?

(das Ganze gilt übrigens sicherlich auch für Männer)


05. Januar 2020
Wenn es stimmt, dass alles zur richtigen Zeit geschieht, dass sich unser Leben genau richtig vor uns ausrollt; wenn es stimmt, dass ich auf das Leben vertrauen darf und eine meine größten Aufgaben ist, das auch zu tun -wenn das alles stimmt, dann liegt das Konzept für create ja schon da.

Einfach so, einfach da. Es ist ganz einfach das Leben selbst.


04. November 2019
In einigen Sprachen der Erde gibt es kein Wort für Arbeit. Es gibt die Beschreibung verschiedener Tätigkeiten, aber nicht das Wort Arbeit und Freizeit.

Nicht ich arbeite heute, ich schreibe heute. Wie schön das klingt: ich schreibe heute.


6. Juni 2019
Liebe Martje, warum die Eile? In Dir steckt alles, was Du Dir vorstellen kannst. Wachse so schnell wie es richtig ist. Alle Eile wird nur Schlaufen nach sich ziehen. Du wächst sowieso in deinem Tempo - und dein Tempo ist behutsam, ruhig und stetig. Sei diszipliniert und verliere dein Ziel nicht aus den Augen.

Während ich schreibe, merke ich wie meine Hand krampft. Ich bin zu schnell. Ich sage Dir nicht: werde schneller. Ich sage Dir: werde langsamer. Noch langsamer.


unddatiert 2018
Das gesamte Wissen der Welt liegt in uns. Selbst molekular gesehen waren wir alles schon einmal: Wasser, Stein, Erde, Fisch, Pflanze. Wir tragen die Erfahrungen in uns, tief in unseren Zellen verankert. Alles ist schon da – ich darf es nur finden.